Heute fand das legendäre Tiger und Rabbit Turnier statt! Ein Event, das irgendwo zwischen Sport und pädagogisch fragwürdiger Motivation angesiedelt ist.
Das Konzept? Simpel. Ein „Tiger“ (also jemand, der ungefähr weiß, was er tut) und zwei „Rabbits“ (also Menschen, die mit dem Ball eher eine lose Bekanntschaft pflegen als eine echte Beziehung). Die Aufgabe der Rabbits: den Ball treffen. Die Aufgabe des Tigers: nicht die Geduld verlieren. Und die inoffizielle Zusatzregel: Wer den Ball komplett verfehlt, kassiert symbolisch „eins auf den Deckel“. Keine Sorge mehr Lachflash als Schmerz.
Schon beim ersten Durchgang wurde klar: Die Rabbits hatten heute andere Pläne. Statt sauberer Schläge gab es elegante Luftlöcher, kreative Bodenanalysen und Schläge, die eher moderne Tanzinterpretationen waren. Die Tiger standen aber selbstverständlich immer mit ruhigen und erklärenden Ratschlägen.
Aber genau das machte den Tag aus. Strahlender Sonnenschein, beste Laune und eine Gruppendynamik, die irgendwo zwischen Kindergarten-Ausflug und Profi-Training pendelte. Jeder missglückte Schlag wurde gefeiert wie ein Tor, jeder halbwegs getroffene Ball wie ein Wunder.
Zwischendurch hörte man Sätze wie:
„Das war Absicht.“
„Der Ball war schuld.“
„Ich hab ihn berührt, zählt das?“
Die Tigers entwickelten im Laufe des Turniers beeindruckende Coaching-Skills – von geduldigem Erklären bis hin zu stillem In-den-Himmel-Starren. Die Rabbits hingegen steigerten sich von Loch zu Loch wurde die Aufregung weniger und die Schläge besser (bei den meisten).
Am Ende des Tages war das Ergebnis völlig egal. Niemand wusste mehr genau, wer gewonnen hatte, aber alle waren sich einig: Es war großartig. Sonne im Gesicht, Lachen in der Luft und das gute Gefühl, dass man auch ohne Perfektion eine verdammt gute Zeit haben kann.
Fazit:
Tiger-Rabbit-Turnier: 12/10.
Technik: Ausbaufähig & viel dazu gelernt
Laune: Absolut überragend.









